Anleitung für Schreibtischuhr und Kalenderanzeige (2026)

Anleitung für Schreibtischuhr und Kalenderanzeige (2026)

Du überprüfst dein Handy. Schon wieder. Nicht, weil du eine Nachricht erwartest – du musst einfach nur sehen, was für den Rest des Tages in deinem Kalender steht. Seit dem Frühstück hast du das bereits vierzigmal gemacht. Dein Kalender befindet sich auf deinem Handy, also lebst du gewissermaßen in deinem Handy.

Es muss doch einen besseren Weg geben. Ein Gerät, das auf deinem Schreibtisch steht und dir auf einen Blick die Uhrzeit, das heutige Datum und deine anstehenden Termine anzeigt – ohne dass du einen Bildschirm entsperren musst. Etwas, das deinen Schreibtisch in ein kleines Informations-Dashboard verwandelt, statt in einen Ort, an dem dein Handy geladen wird.

Ich habe dieselbe Suche durchgemacht. Kalenderdisplays, intelligente Uhren, wandmontierte Planer – die meisten kosten entweder ein Vermögen, erfordern ein monatliches Abonnement oder sehen aus, als gehörten sie in ein Wartezimmer. Dann habe ich ein Pixel-Display mit fünf Bildschirmen gefunden, das etwas kann, was keines dieser Geräte bietet.

Wenn du sehen möchtest, wie das Times Gate auf einem Schreibtisch tatsächlich aussieht – mit den fünf unabhängigen Bildschirmen, dem Kalender-Widget, den Zifferblättern und den Pixel-Art-Animationen –, geht dieser ausführliche Test jede Funktion im Detail durch. So bekommst du ein Gefühl für die Größe, bevor du weiterliest.

Das Problem mit dem ständigen Blick aufs Handy

Damit meine ich, dass du für deinen Zeitplan „in deinem Handy lebst“. Du setzt dich an deinen Schreibtisch und hast innerhalb von fünf Minuten zweimal dein Handy in der Hand – einmal, um die Uhrzeit zu prüfen, und einmal, um nachzusehen, welches Meeting als Nächstes ansteht. Die Informationen sind immer nur einen Wisch entfernt, doch dieser Wisch führt zu Benachrichtigungen, Nachrichten und einem fünfzehnminütigen Umweg.

Die Lösung ist nicht noch eine weitere App. Es ist ein physisches Gerät auf deinem Schreibtisch, das die Informationen sichtbar macht, ohne dass du damit interagieren musst. Kein Entsperren, kein Wischen, kein versehentlicher Abstecher in deinen E-Mail-Posteingang. Du blickst auf, und die Antwort steht direkt vor dir.

Genau dieses Problem sollen Kalenderdisplays lösen. Doch die meisten verfehlen das Ziel in bestimmten Punkten, die mich dazu gebracht haben, weiterzusuchen.

Was ein Kalenderdisplay für den Schreibtisch tatsächlich leisten sollte

Ein gutes Kalenderdisplay für den Schreibtisch muss vier Dinge können. Erstens sollte es die aktuelle Uhrzeit klar anzeigen – nicht versteckt in einem Menü. Zweitens sollte es das heutige Datum und anstehende Termine so darstellen, dass du sie von deinem Stuhl aus lesen kannst. Drittens sollte es sich mit deinem bestehenden Kalender synchronisieren lassen – Google Kalender, Apple Kalender, Outlook oder was auch immer du bereits verwendest.

Viertens – und daran scheitern die meisten Produkte – sollte es wie etwas aussehen, das du bewusst auf deinen Schreibtisch gestellt hast. Kein Firmen-Wandplaner, kein digitaler Kunststoff-Bilderrahmen und kein Tablet auf einem Ständer. Etwas mit Persönlichkeit, das sich auch optisch seinen Platz in deinem Arbeitsbereich verdient.

Die eigentliche Frage lautet nicht: „Welches Kalenderdisplay synchronisiert sich am besten?“ – sondern: „Welches möchtest du wirklich jeden Tag auf deinem Schreibtisch stehen haben?“ Die Funktionalität ist wichtig. Doch wenn es wie Büroausstattung aussieht, wirst du es innerhalb einer Woche nicht mehr beachten.

Ich habe die naheliegenden Optionen getestet – digitale Wandplaner, Smart Displays mit Kalendermodus und sogar ein Tablet auf einem Ständer, auf dem Google Kalender im Vollbild lief. Jede Option löste einen Teil des Problems, brachte aber ein neues mit sich.

Times Gate: Fünf Bildschirme, ein Blick

Das Divoom Times Gate geht das Kalenderproblem anders an. Statt eines großen Bildschirms, der abwechselnd verschiedene Informationen anzeigt, verwendet es fünf unabhängige LCD-Panels mit 128×128 Pixeln – jedes zeigt gleichzeitig ein anderes Widget an. Du musst weder wischen noch tippen. Du schaust einfach hin.

Auf einem Bildschirm läuft ein Zifferblatt. Ein anderer zeigt das heutige Datum und anstehende Termine aus deinem Kalender. Ein dritter zeigt das Wetter. Die beiden übrigen Bildschirme können anzeigen, was du möchtest – Pixel-Art-Animationen, Aktienkurse, Social-Media-Statistiken oder weitere Kalenderansichten für die kommende Woche.

Das Kalender-Widget ruft die Daten aus dem Kalender deines Handys über die kostenlose Divoom-App ab. Du verbindest es einmal, danach wird es automatisch aktualisiert. Wenn du auf deinem Handy einen Termin in Google Kalender hinzufügst, erscheint er innerhalb weniger Minuten auf dem Times Gate. Es gibt keine Abonnementgebühr und keine Premium-Stufe – App und Widget-Synchronisierung sind im Display enthalten.

Divoom Times Gate auf einem Schreibtisch mit Uhr, Kalender, Wetter und Pixel-Art auf fünf LCD-Bildschirmen
Fünf Bildschirme laufen gleichzeitig – Uhr, Kalender, Wetter und Pixel-Art, jeweils auf einem eigenen Panel.

Kalendersynchronisierung ohne Abonnement

Hier hebt sich das Times Gate von den meisten Konkurrenten ab. Spezielle Kalenderdisplays wie wandmontierte Planer verlangen für die Cloud-Synchronisierung typischerweise eine monatliche Gebühr – du kaufst die Hardware und zahlst anschließend dauerhaft 3–5 $ pro Monat, damit dein Kalender aktuell bleibt. Das summiert sich und schafft eine Abhängigkeit, der du nicht entkommen kannst.

Beim Times Gate ist das anders. Die Divoom-App ist kostenlos, das Kalender-Widget ist kostenlos und auch die Synchronisierung ist kostenlos. Du verbindest deine Kalenderquelle über die App, und die Daten werden per WLAN an das Display übertragen. Wenn du das Times Gate nicht mehr verwendest, hast du nichts verloren – und solange du es weiter nutzt, zahlst du keine laufende Gebühr.

Der Kompromiss besteht darin, dass das Kalender-Widget nicht so tief integriert ist wie bei einem speziellen Planer. Du kannst keine Termine direkt über das Display hinzufügen – du trägst sie weiterhin auf deinem Handy ein, und das Times Gate zeigt sie an. Aber ehrlich gesagt ist das in Ordnung. Du fügst Termine ohnehin bereits auf deinem Handy hinzu. Das Display macht sie lediglich von deinem Schreibtisch aus sichtbar.

Wenn du wissen möchtest, wie sich verschiedene Kalenderdisplay-Optionen im Vergleich schlagen, deckt Forbes’ Übersicht digitaler Kalender die gesamte Bandbreite von Wandplanern bis hin zu Smart Displays ab.

Vergleich mit den Alternativen

Bevor ich mich für das Times Gate entschied, habe ich drei weitere Optionen in Betracht gezogen. Jede funktioniert, doch jede macht bei einem Punkt Abstriche, bei dem das Times Gate keine Kompromisse eingeht.

Das DAKboard ist ein wandmontiertes Smart Display, das in erster Linie für Familienkalender entwickelt wurde. Für diesen Anwendungsfall ist es ausgezeichnet – großer Bildschirm, ansprechende Oberfläche und umfassende Kalenderintegration. Es ist jedoch für die Wand und nicht für den Schreibtisch konzipiert. Außerdem erfordern die erweiterten Funktionen ein Abonnement. Für einen Schreibtisch ist es in der falschen Form überdimensioniert.

Ein Tablet auf einem Ständer, auf dem Google Kalender im Vollbild läuft, ist die preisgünstige Option. Es funktioniert – dein Kalender ist auf dem Schreibtisch sichtbar. Doch es sieht eben wie ein Tablet auf einem Ständer aus, verbraucht Akku und ist ein weiterer Bildschirm, der mit Benachrichtigungen um deine Aufmerksamkeit konkurriert. Es löst das Sichtbarkeitsproblem, aber nicht das ästhetische.

Ein Google Nest Hub zeigt Google Kalender nativ sowie das Wetter und Smart-Home-Steuerungen an. Wenn du bereits im Google-Ökosystem bist, ist es eine solide Lösung. Für eine gute Nutzung ist jedoch ein Sprachassistent erforderlich, und die Kalenderansicht ist einfach gehalten – nicht das spezielle, dauerhaft sichtbare Dashboard-Gefühl, das das Times Gate bietet.

Das Times Gate punktet in drei konkreten Bereichen: keine Abonnementgebühr, keine Abhängigkeit von einem Sprachassistenten und die Pixel-Art-Dashboard-Ästhetik, durch die es wie ein bewusst ausgewähltes Schreibtisch-Accessoire statt wie ein zweckentfremdeter Bildschirm wirkt. Mehr darüber, wie wir Schreibtischdisplays bewerten, erfährst du auf unserer Seite So testen wir. Wenn du sehen möchtest, welchen Platz es in der größeren Landschaft der Smart Displays einnimmt, deckt CNETs Übersicht zu Smart Displays die gesamte Bandbreite der Optionen ab.

Das Dashboard-Gefühl

Dieser Teil lässt sich schwer in Worte fassen, ist aber leicht zu spüren, sobald alles eingerichtet ist. Das Times Gate zeigt nicht einfach nur deinen Kalender an – es lässt deinen Schreibtisch wie ein Cockpit wirken. Fünf kleine Bildschirme leuchten mit unterschiedlichen Informationen, an den Rändern sorgt eine stimmungsvolle Beleuchtung für Atmosphäre, und an der Seite laufen Pixel-Art-Animationen. Es ist funktional, macht aber gleichzeitig Spaß.

Die Ambientebeleuchtung an den beiden Seiten bietet zwölf anpassbare RGB-Effekte. Nachts wirft sie ein sanftes Licht um das Display und lässt den gesamten Schreibtisch bewusst gestaltet wirken. Es ist nicht einfach nur eine Uhr und ein Kalender – es ist ein Blickfang.

Da jeder Bildschirm unabhängig arbeitet, kannst du das Layout jederzeit neu gestalten. Von Montag bis Freitag könntest du Kalender, Uhr, Wetter, E-Mail-Anzahl und Pixel-Art anzeigen lassen. Am Wochenende ersetzt du den Kalender durch ein anderes Zifferblatt und zwei Bildschirme voller Pixel-Art. Das Display passt sich deinem Rhythmus an, statt dich in ein einziges Layout zu zwingen.

Am meisten erinnere ich mich an den ersten Montag, an dem es lief. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch, blickte auf und wusste sofort, wie mein Tag aussah – ohne mein Handy auch nur einmal zu berühren. Diese kleine Veränderung – vom „Handy entsperren, Kalender öffnen, Zeitplan prüfen“ zum „Blick auf den Schreibtisch“ – veränderte das Gefühl meiner Morgen. Weniger reaktiv, bewusster.

Das Times Gate ist nicht die günstigste Option für ein Kalenderdisplay. Es ist diejenige, die sich ihren Platz auf einem Schreibtisch tatsächlich sowohl als Werkzeug als auch als Designobjekt verdient. Wenn dein Zeitplan auf deinem Handy lebt und du ihn von deinem Stuhl aus sehen möchtest, ohne den Bildschirm in die Hand zu nehmen, ist dies das Gerät, zu dem ich dir raten würde.

Dein Schreibtisch-Dashboard

Divoom Times Gate

Fünf unabhängige LCD-Bildschirme zeigen gleichzeitig Uhr, Kalender, Wetter und Pixel-Art an – ein Dashboard-Display, das deinen Zeitplan ohne Abonnementgebühr synchronisiert.

Times Gate kaufen
Divoom Times Gate mit Pixel-Art und Informationen auf fünf LCD-Bildschirmen auf einem Schreibtisch

Häufig gestellte Fragen

Synchronisiert sich das Times Gate mit Google Kalender?

Ja. Über die kostenlose Divoom-App kann das Times Gate Termine aus Google Kalender, Apple Kalender und anderen Kalenderquellen anzeigen. Du verbindest deinen Kalender einmal in der App, danach werden die Termine automatisch per WLAN synchronisiert. Eine Abonnementgebühr ist nicht erforderlich.

Kann das Times Gate eine Schreibtischuhr ersetzen?

Absolut. Einer der fünf Bildschirme kann ein spezielles Uhr-Widget anzeigen, während die anderen Kalender, Wetter, Pixel-Art oder Daten darstellen. Die Divoom-App bietet Tausende von Zifferblättern aus der Community, sodass du den Stil der Uhr an die Ästhetik deines Schreibtischs anpassen kannst.

Was ist der Unterschied zwischen dem Times Gate und einem wandmontierten Kalenderdisplay?

Wandmontierte Kalenderdisplays wie das DAKboard sind für eine gemeinsam genutzte Familienansicht konzipiert – großer Bildschirm, Wandmontage und häufig ein Abonnement. Das Times Gate (149,99 $) wurde für den persönlichen Schreibtisch entwickelt – mit fünf kleinen unabhängigen Bildschirmen, einer Pixel-Art-Dashboard-Ästhetik und ohne Abonnementgebühr. Es ist eher ein persönliches Informationscockpit als ein gemeinsamer Familienplaner.

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