Und was, wenn ein Bluetooth-Lautsprecher nicht langweilig sein müsste? Wenn er nicht nur Musik abspielt, sondern auch ein Gadget ist, das neugierige Blicke auf sich zieht? Wenn ihr an so einer Lösung interessiert seid, lohnt es sich, zu sehen, was die Marke Divoom anbietet. Wie auf der offiziellen Website des Herstellers zu lesen ist, ist das Hauptziel des Unternehmens die Entwicklung innovativer Audioprodukte, die sich durch ästhetisches Design, Langlebigkeit und eine Audioleistung auszeichnen, die den Erwartungen von Musikliebhabern gerecht wird. Tatsächlich findet man im Divoom-Angebot tragbare Bluetooth-Lautsprecher, denen man ein außergewöhnliches Design nicht absprechen kann (Retro- und Pixel-Mode dominieren hier), auch wenn ich bei der Audioleistung, die den Erwartungen von Musikliebhabern gerecht wird, zumindest beim Modell Tivoo-Max etwas widersprechen würde. Aber dazu später mehr. Das Gadget spielt dennoch wirklich laut und ist mit einem Preis von etwas über 500 zł ein interessantes Gerät, das nicht nur praktisch ist, sondern auch unser Zimmer oder Büro ansprechend dekoriert.
Autor: Ewelina Stój
Ich kenne persönlich mehr Menschen, die irgendeinen, wenn auch bescheidenen Bluetooth-Lautsprecher besitzen, als solche mit einem Smartband oder einer Smartwatch. Denn es ist schon lange bekannt, dass in polnischen Seelen ständig Musik spielt und wir sie auf Wanderungen, an den Strand oder zum Grillen mitnehmen. Der heute getestete Divoom Tivoo-Max 2.1 Lautsprecher funktioniert zwar auch kabellos, ist aber aufgrund seiner Bauweise und seines Designs eher ein „Heimgerät“ oder „Terrassen-Gerät“. Dieser Lautsprecher soll in Wohnungen für Klang sorgen und nicht in größeren Außenbereichen, unter anderem weil es kein klassischer Bluetooth-Lautsprecher ist, sondern eher ein Gerät mit Lautsprecherfunktion. Im Tivoo-Max finden wir nämlich auch andere Funktionen wie Uhr, Wetter, intelligenten Wecker, Internetradio, Kalender, Spiele, Geräuschmessung, Zusammenarbeit mit Benachrichtigungen aus sozialen Medien sowie Audio-Modi, die beim Einschlafen helfen. All das wird von der dedizierten Divoom Mobile App unterstützt.
Der Divoom Tivoo-Max sieht aus wie ein kleiner Fernseher, entpuppt sich aber letztlich als Bluetooth-Lautsprecher. Bei näherer Betrachtung offenbart er noch viele weitere Funktionen und ist ein einzigartiges Gadget.
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Die Verpackung des Lautsprechers ist ein stabiler, verstärkter Karton, der von oben geöffnet wird und 22 x 22 x 11 cm misst. Aus den Logos auf der Vorderseite erfahren wir, dass der darin befindliche Lautsprecher eigentlich ein 2.1-System ist, also zwei 10-W-Lautsprecher (1,5 Zoll) sowie einen 20-W-Subwoofer (3 Zoll) mit Bassreflex-Tunnel (bzw. kleinem Tunnel). Der Hersteller hat auch nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass der Tivoo-Max mit 256 programmierbaren LEDs ausgestattet ist, die 16 Millionen Farben darstellen können, und dass für das besondere Aussehen des Bildschirms nicht nur die integrierte Effektbasis verantwortlich ist, sondern auch die Community rund um das Gerät, die dank der App ihre selbst erstellten „Pixelkunstwerke“ teilen kann. Was die Konfiguration des Displays angeht, muss ich zugeben, dass die Möglichkeiten wirklich riesig sind, deutlich größer als im Audio-Bereich, wo wir keine Chance hatten, andere Einstellungen als die Werkseinstellungen zu verwenden. Auch wenn der Tivoo-Max uns klanglich nicht umhaut, schneidet das Gesamtpaket für ein Gerät dieser Art, das mehr als nur einen gewöhnlichen BT-Lautsprecher bietet, wirklich zufriedenstellend ab.
| Divoom Tivoo-Max 2.1 | |
| Abmessungen und Gewicht | 184,5 x 163 x 86 mm, 1,5 kg |
| Gesamtleistung | 40 W |
| Frequenzbereich | 40 - 20000 Hz |
| Signal-Rausch-Verhältnis | ≥80 dB |
| Größe der Treiber | 2x 1,5" 1x 3" |
| Akkukapazität | 8000 mAh |
| Empfohlene Betriebsdauer des Akkus | 10 h |
| Empfohlene Ladezeit des Akkus | 4-5 h |
| Bluetooth-Version | 5.0 |
| Kabellose Reichweite | 10 m |
| Anschlüsse | USB-C (Ladung), AUX, microSD-Kartenleser |
| Niedrigster aktueller Preis | 543 zł |
Im Paket finden wir neben dem Lautsprecher auch eine Bedienungsanleitung (nützlich!) auf Polnisch, drei pixelige Postkarten sowie drei Sets pixeliger Aufkleber. Im Set darf natürlich auch die Verkabelung nicht fehlen. Es gibt also ein 60 cm langes 3,5-mm-Klinkenkabel zu 3,5 mm Klinke, mit dem wir Musik über den AUX-Anschluss des Lautsprechers abspielen können. Außerdem liegt ein 80 cm langes USB-A-zu-USB-C-Kabel bei, also ein Ladekabel. Beide wirken solide und sind mit einer robusten Nylonummantelung versehen. Dasselbe solide Gefühl vermittelt das Gerät, das in Schwarz, Rot und Weiß erhältlich ist. Es kommt gut geschützt zu uns, unter anderem in einer Folie, die den Bildschirm schützt. Der Lautsprecher misst zusammen mit den Füßen 18 x 16,5 x 8 cm und wiegt dabei 1,5 kg. Er ist also nicht allzu schwer, aber der Transport außerhalb der Wohnung kann durch die Füße erschwert werden, die dem Design dennoch einige starke Akzente verleihen. Das Testgerät ist überwiegend in Weiß gehalten (glänzendes Kunststoffgehäuse) mit silbernen Elementen (seitliches Rad, Knopf und Füße, die zusätzlich mit Gummifüßen versehen sind). Nichts deutet darauf hin, dass die Konstruktion schnell zerkratzt oder auf andere Weise beschädigt wird.
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Auf der rechten Seite befinden sich neben der Quellenauswahltaste (Bluetooth, SD-Karte, AUX) und dem Drehregler, der ebenfalls eine Taste ist, die Abdeckung eines der Lautsprecher. Auf der linken Seite finden wir neben der Abdeckung des zweiten Lautsprechers auch den Mikrofonausgang, und oben am Gerät befinden sich berührungsempfindliche Tasten zur Steuerung der Musik und des Weckers. Die Touch-Panels sehen gut aus, können aber beim Transport des Lautsprechers nervig sein – sie lassen sich leicht versehentlich aktivieren, was jedoch ein marginaler Nachteil ist, den nicht jeder bemerken muss. Die Rückseite des Lautsprechers verbirgt am meisten: die größte Abdeckung des Subwoofers, den Bassreflexkanal sowie eine Gummikappe, die den Ein-/Ausschalter, den AUX-Anschluss, den USB-C-Ladeanschluss und den microSD-Karteneinschub verdeckt (im Lieferumfang ist eine 2-GB-Karte mit einigen Demo-Tracks enthalten). Die SD-Karte ist auch ein absolutes Muss, wenn man plant, mit dem Gerät Sprachnachrichten aufzunehmen (maximal eine Minute lang). Der Tivoo-Max bietet nämlich genau diese Möglichkeit. Wenn man also den Familienmitgliedern eine Einkaufsliste hinterlassen möchte, bevor man zur Arbeit geht, ist diese Funktion auf jeden Fall nützlich.
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Das erwähnte eingebaute Mikrofon dient auch für Telefongespräche über BT, doch obwohl unser Gesprächspartner laut und deutlich aus dem Lautsprecher ertönt, klingen wir, wenn wir bereits einen Meter vom Lautsprecher entfernt sitzen, für den Gesprächspartner nicht besonders gut. Bevor wir zu den Zusatzfunktionen kommen, also zu mehr oder weniger überflüssigen Features, beschäftigen wir uns mit der wichtigsten Frage des Lautsprechers, nämlich seinem Klang. Der Tivoo-Max liefert Stereo-2.1-Sound mit einer Gesamtleistung von 40 W. Man muss zugeben, dass das Ganze für so ein kleines Gerät ziemlich gut klingt. Der Hersteller prahlt nicht ohne Grund damit, dass dieses Modell der stärkste und am besten klingende Lautsprecher ist, den er je gebaut hat. Und tatsächlich muss ich zugeben, dass der Lautsprecher wirklich laut spielen kann. Ob er sauber klingt? Erwarten wir keine Qualität, die auch nur mit günstigeren Lautsprechern wie dem Logitech 2.1 Z333 vergleichbar wäre (obwohl ein direkter Vergleich natürlich nicht ganz fair ist, soll er nur eine Vorstellung davon geben, was man vom getesteten Lautsprecher erwarten kann). Der Divoom-Max spielt einfach „angemessen“, ziemlich laut und ohne die Ohren pathologisch zu verletzen, aber nicht mehr. Man muss jedoch beachten, dass es sich nicht um ein Gerät handelt, das sich ausschließlich auf Audioqualität konzentriert, weshalb die Klangqualität nicht besonders überraschend ist. Denken wir daran, dass wir für 500 Złoty mehr bekommen als nur den Klang.
Wenn wir Musik über Bluetooth oder AUX mit unserem eigenen Musikplayer abspielen, können wir die Höhen etwas anpassen, die meiner Meinung nach im Tivoo-Max ab Werk etwas fehlen. Leider lässt sich mit dem Subwoofer nichts weiter herausholen. Jeder Versuch, auch nur die tiefen Töne etwas anzuheben, endet mit Kratzen und Verzerrungen, besonders bei höheren Lautstärken. Zum Glück sollte der Bass ohne Einstellungsänderungen für die meisten Nutzer ausreichend sein, und man kann den Klang auch verbessern, indem man den Lautsprecher in eine Nische stellt und so die Umgebung zur Klangverbesserung nutzt. Wenn ihr also keine sehr anspruchsvollen Nutzer seid, die ein vielseitiges, schickes Gerät für den täglichen Gebrauch im Büro oder sogar in der Küche suchen – hat der Tivoo-Max gute Chancen, bei euch länger zu bleiben. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass man mit den Klängen aus dem Lautsprecher problemlos eine spontane Party veranstalten kann. Wenn ihr jedoch einen Lautsprecher sucht, der euren empfindlichen Musikgeschmack zufriedenstellt, ist dieses Modell nicht geeignet. Zum Beispiel übertrifft schon der JBL Charge 3, der etwas günstiger ist, den Tivoo-Max musikalisch, aber das ist nur meine Meinung, die eines Nutzers, der einen deutlich tiefer gehenden Bass bevorzugt.
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Der Divoom Tivoo-Max 2.1 erhielt einen Akku mit einer Kapazität von 8000 mAh. Der Hersteller gibt an, dass dieser 10 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht, ohne jedoch die Lautstärke zu nennen. Nach mehreren Monaten Nutzung und Testen des Geräts habe ich festgestellt, dass es in der Praxis besser ist, als vom Hersteller angegeben. Er kann nämlich sogar ununterbrochen 12-14 Stunden bei einer Lautstärke von 3/4 der maximalen Lautstärke spielen. Divoom schätzt auch eine Dauerbetrieb ohne Musik, aber mit eingeschaltetem Display auf 24 Stunden. Meine Beobachtungen sind auch hier anders, denn nach vollständigem Aufladen des Lautsprechers (was etwa 4 Stunden dauert) funktioniert er fast zwei volle Tage. Die Laufzeiten sind also nicht schlecht, aber die beste Lösung für mich war es einfach, den Tivoo-Max in der Nähe einer Steckdose zu platzieren und ständig mit Strom zu versorgen. Diese Lösung ist zudem deshalb gut, weil man nicht ständig die Gummiabdeckung entfernen muss, was ziemlich nervig (schwierig) ist.
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In einem der Modi zeigt der Bildschirm abwechselnd die Uhrzeit, die Außentemperatur und das Wetter an, also zum Beispiel eine pixelige Darstellung von Wolken, die zwischen Wolkenkratzern ziehen.
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Tweety, die im Takt der Musik tanzen? Bitte sehr – tanzende Pixel Art gibt es bei Divoom reichlich, und die Community erstellt zusätzlich eine Menge weiterer.
Ich wiederhole immer wieder, dass Tivoo-Max kein gewöhnlicher Lautsprecher ist, und jetzt ist es an der Zeit, das zu beweisen. Seine umfangreiche Funktionalität entdecken wir dank der dedizierten mobilen App Divoom (Google Play), die leider nicht sehr intuitiv ist und zudem sehr umfangreich, was die Einarbeitungszeit verlängert. Nach einiger Zeit in der App entdecken wir, dass sie nicht nur das Herunterladen von Grafiken oder Animationen aus der Community ermöglicht, sondern auch das Erstellen eigener pixeliger Werke oder Texte, die dann auf dem Lautsprecherbildschirm angezeigt werden. Darüber hinaus bietet die App Features wie einen Mixer (Erstellung eigener Stücke durch Loopen bestimmter Presets oder Sequenzen ausgewählter Instrumente), Spiele (z. B. Tetris oder Astro Battle zum Spielen auf dem Lautsprecher), Stoppuhr, Wecker, Kalender und einen Lautstärkemesser (Screenshots unten).
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Von all diesen „Spielereien“ ist der Kalender (Planner) ziemlich interessant, mit dem wir einen Tagesplan erstellen können, damit uns der Lautsprecher zu einer bestimmten Uhrzeit mit einem bestimmten Ton und einer Animation an den Beginn einer Aufgabe erinnert. Wir können auch auf bereits integrierte Presets zurückgreifen. Eine weitere spannende Funktion ist die Einschlafhilfe (Sleep). Hier können wir eines von mehreren Alphawave-unterstützten Stücken auswählen, begleitet von Lichtwellen, die die Melatoninproduktion anregen sollen (zumindest behauptet die Beschreibung diese Funktion). Die letzte der interessanteren Optionen ist der intelligente Wecker, der sich allmählich einschaltet und uns mit angenehmen Ambient-Klängen weckt, während der Bildschirm gleichzeitig den Effekt eines Sonnenaufgangs simuliert. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn in der App kann man Dutzende Stunden verbringen und immer wieder Neues entdecken, auch wenn ein großer Teil dieser Funktionen eher klassische Zeitvertreiber und Kuriositäten sind als wirklich nützliche Features. Eines ist sicher – der Bildschirm bietet eine Fülle von Anzeigeoptionen, und egal, was ihr in die Pixel Art-Suche eingebt, „es wird euch gegeben“.
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Wie also ein Gerät wie den Divoom Tivoo-Max zusammenfassen? Zuerst als Gadget, dann als Lautsprecher. Die Audioqualität ist meiner Meinung nach zweitrangig, eher ein nettes Extra. Für etwas über 500 zł hat der Hersteller Kompromisse eingehen müssen, wobei klar erkennbar ist, dass die Priorität auf Verarbeitungsqualität und Optik mit funktionalem Display lag, ohne dass der Klang dabei billig oder „Marktstand-typisch“ wirkt. Während der Tests hatte ich den Eindruck, dass der Tivoo-Max eine großartige Idee für ein originelles Geschenk für jeden Geek und Nerd ist, denn das Display zusammen mit der Vielfalt an Pixel Art ist etwas, das man nicht oft sieht und eine spannende Bereicherung für die Umgebung darstellt. Wenn ihr hingegen ein Divoom-Gerät sucht, das maximal auf Audio ausgelegt ist, lohnt sich ein Blick auf Modelle wie Divoom Pro oder Divoom Power mit sechs Treibern und 360°-Mehrkanal-Surroundsound.
Wie also ein Gerät wie den Divoom Tivoo-Max zusammenfassen? Zuerst als multifunktionales, praktisches, originelles und auffälliges Gadget, und erst danach als Lautsprecher. Den Treibern kann man starken Bass und hohe maximale Lautstärke nicht absprechen.
Verarbeitungsqualität und eine Fülle an Grafiken aller Art (Simpsons, Totenköpfe, Spielfiguren, Batman, Deadpool, Garfield, Sherlock Holmes und tausende weitere Popkulturwerke) sind jedoch nicht alles. Der „Fernseher“ ist auch ein praktisches Gerät mit Funktionen wie intelligentem Wecker, Einschlafhilfe oder Kalender. Nicht zu vergessen, dass der Lautsprecher auch als Diktiergerät dient, Musik von SD-Karten abspielt oder über AUX-Kabel verbunden werden kann und in Kombination mit der mobilen App Internetradio (Hunderte Stationen weltweit) abspielt. Wenn ihr solche Gadgets mögt oder jemandem ein Geschenk machen wollt, das ein absoluter Hit ist, ist der Tivoo-Max eine sehr gute Wahl.

Divoom Tivoo-Max 2.1
Preis: 543 zł
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Testgerät wurde bereitgestellt von:
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